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Vietnam Geschichte

Die DDR und der amerikanische Krieg in Vietnam

Wie auch im Westen wurde der amerikanische Krieg von der Bevölkerung der DDR missbiligt. Damit befanden sie sich mit ihrem Staat auf einer politischen Linie. Die Regierung der DDR gewann so an Ansehen in der eigenen Bevölkerung. Selbst der Mauerbau erschien einigen nun in einem anderen Licht.

Während des Vietnamkriegs stieg der Lebensstandard in der DDR. Und da nun auch die Ideologie hinreichend durch die Geschehnisse des Kalten Kriegs legitimiert und begründet war, fühlten sich viele Bürger der DDR als Teil der kommunistischen Bewegung gegen den Imperialismus. Viele halften aktiv und solidarisch mit. Durch die Geschehnisse, die live am Fernsehen mitverfolgt werden konnten, wurden viele dazu animiert, als Arzt, Orthopäde, Stahlwerker, Mechaniker, Wohnungs- und Straßenbauer oder auch als Lehererausbilder nach Nordvietnam zu gehen. Viele taten dies, noch bevor der Krieg zu Ende war. Sie wollten den Wiederaufbau unterstützen.
Es wurden Handwerksbetriebe gegründet und Zentren für Kriegsversehrte aufgebaut. Viele Handwerker gingen dahin, wo einst die Stadt Vinh gestanden hatte, und halfen dabei, sie wiederaufzubauen.
(Quelle: SL)


Die deutsche Beteiligung am Vietnamkrieg

Die Kriegsgegner gingen auch in Deutschland zu Tausenden auf die Straßen und skandierten den Namen Hồ Chí Minh. Die Jugend politisierte sich. Vielfach wurden sie den Kommunisten und Sozialisten zugeordnet, doch die Mehrzahl der Menschen war schlicht gegen den Krieg und gegen die imperiale Macht Amerikas. Als nun Lyndon B. Johnson den amtierenden deutschen Bundeskanzler Ludwig Erhard (CDU) um Mithilfe und Unterstützung bat, sah dieser sich in einer Zwickmühle. Die deutsche Öffentlichkeit erlaubte es nicht, Soldaten nach Vietnam zu schicken, und so entschied sich die Bundesregierung für die Entsendung eines Lazarettschiffs zur Versorgung ziviler Opfer aus der Bevölkerung und für die Zahlung von Entwicklungshilfe.

Ab Ende 1965 wurde die Bundesregierung Westdeutschlands zu einem der wichtigsten Geberländer Südvietnams. Jährlich flossen umgerechnet etwa 7,5 Mill. Dollar zur Unterstützung des amerikanischen Marionettenregimes als Entwicklungshilfe nach Veitnam. Der Ausflugsdampfer Helgoland wurde zum Hospitalschiff umgebaut: Es gab 150 Krankenbetten und vier Fachabteilungen: Radiologie, Gynäkologie, Innere Medizin und natürlich Chirurgie.

Am 10. August 1966 begab sich das Lazarettboot mit einer deutschen Besatzung, Ärzten und Helfern im Auftrag der Bundesregierung unter Aufsicht des Roten Kreuzes auf seinen Weg nach Vietnam.

Zwischen 1966 und 1975 arbeiteten 303 Menschen für das Projekt, das auch vom Malteser Hilfsdienst betreut wurde. Es waren ausgebildete Ärzte und viele junge Frauen, die als Krankenschwestern Dienst taten. Die Ärzte mussten oftmals bei laufender Fahrt operieren, um selbst einem Beschuss zu entgehen. Später wurde die Helgoland nach Đà Nẵng verlegt, bis 1972 ein Krankenhaus erbaut wurde.
(Quelle: SL)
 


Vietnam: Politische und Wirtschaftliche Beziehungen mit Deutschland

Die Beziehungen der beiden Staaten befinden sich auf einem historischen Höchststand. In den letzten Jahren besuchten etliche ranghohe Politiker, darunter auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, das Land.

Entwicklungshilfe

Über 800 Mill. Euro Entwickungshilfe hat Deutschland nach offiziellen Angaben vietnam seit 1990 zugesagt. Hinzu kommen die Zahlungen Deutschlands an internationale Organisationen wie die Weltbank und die Vereinten Nationen und jene der EU. Die deutsche Entwicklungsarbeit konzentriert sich auf drei Schwerpunktbereiche: die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, die Umweltpolitik (Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, insbesondere Abwasser- und Abfallentsorgung) und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung.

Mit dem Aktionsprogramm 2015 strebt die Bundesregierung die Einkommenerhöhung und die Verbesserung im Gesundheits- und Umweltbereich an. Vietnam ist eines der Pilotländer des Programms, da die armen Regionen des Landes nicht am Aufschwung teilhaben und die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird. Für die Planung dieser Vorhaben ist das Bundesministerium für wirschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zuständig. Die Programme werden von Projektgruppen geleitet. Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) setzt sich z.B. für den Ausbau beruflicher privatwirtschaftlicher Bildungssysteme ein. Mit deutscher Hilfe sollen z.B. Fachkräfte geschult werden, die sich später ggf. selbstständig machen können.

Wirtschaftliche Zusammenarbeit
Deutschland ist innerhalb der EU der größte Handelspartner Vietnams. Der Export nach Vietanm ist noch relativ gering. Meist werden Maschinen geliegert. Der Import nach Deutschland ist dagegen eine entscheidende Größe: Nach den USA, Japan, Australien und China sind die Deutschen fünftgrößter Abnehmer. Wichtigste Güte sind Schuhe und Bekleidung, Kaffee, Pfeffer und Fisch.
In verschiedenen Wirtschaftssektoren arbeiten die beiden Staaten eng zusammen, um die Entwicklung Vietnams voranzutraiben. So fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung den umweltfreundlichen Nahverkehr in Hanoi. Neben Geld sind es vor allem deutsche Experten, die hier helfen sollen. Siemens bewirbt sich gerade um den Bau der U-Bahn in Hồ-Chí-Minh Stadt.

Die Kooperation der beiden Länder wird auch im Bereich der Wasser- und Wumwelttechnologie intensiviert. Ziel ist es, die Menschen in abgelegenen Orten mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Bisher kommen nur etwa 20% der Menschen in diesen Genuss.
(Quelle: SL)

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